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Eine NiAs‐artige Hochdruckmodifikation von FeN

Abstract

Durch Kombination von Laser‐geheizten Diamantstempelzellen mit Synchrotron‐Mößbauer‐Spektroskopie wurden die chemischen Hochtemperatur‐Hochdruck‐Reaktionen von Eisen und Eisennitrid, Fe2N, mit Stickstoff untersucht. Nach Erhitzen bei 1300 K bei Drücken über 10 GPa zeigte deutliche magnetische Hyperfeinaufspaltung die Bildung einer neuen Verbindung an. Anschließende röntgenographische In‐situ‐Analysen ergaben eine neue FeN‐Modifikation im NiAs‐Strukturtyp, deren Gesamtenergie und Bindungssituation über quantenchemische Methoden bestimmt wurden.

Eine neue Fe‐N‐Hochdruckphase: Die Reaktion von 57Fe und ζ‐57Fe2N mit N2 oberhalb von 1000 K und bis 45 GPa wurde mit Laser‐geheizten Diamantstempelzellen und Synchrotron‐Mößbauer‐Spektroskopie untersucht. Nach Erhitzen bei Drücken >10 GPa wird eine neue Phase beobachtet, die magnetische Hyperfeinaufspaltung zeigt. Röntgenographische Untersuchungen mittels Synchrotronstrahlung zeigen NiAs‐artiges FeN, das bei Atmosphärendruck stabil bleibt.

Autoren:   William P. Clark, Simon Steinberg, Richard Dronskowski, Catherine McCammon, Ilya Kupenko, Maxim Bykov, Leonid Dubrovinsky, Lev G. Akselrud, Ulrich Schwarz, Rainer Niewa
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2017
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201702440
Erscheinungsdatum:   18.05.2017
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