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Struktur‐Eigenschafts‐Beziehungen in der Organischen Chemie

Abstract

Ein Chemiestudium zählt mit zu den schwersten Studiengängen und die Quote der Studienabbrecher ist höher als in anderen Fächern. Diese Tatsache liegt zum einen an der hohen zeitlichen Belastung der Studierenden, aber auch am Fehlen geeigneter Lehrkonzepte. Um die Inhalte des Chemiestudiums neu zu definieren und handlungsfähiger für die Studierenden zu gestalten, müssen neue Forschungsergebnisse sinnvoll mit Basiskonzepten verknüpft werden. Durch die Basiskonzepte bietet uns die Chemie bereits ein erfolgreiches Ordnungsprinzip, das jedoch nicht in vollem Umfang genutzt wird, um neues Wissen zu integrieren. In diesem Artikel wird auf die Bedeutung von Struktur‐Eigenschafts‐Beziehungen in der Lehre der Organischen Chemie eingegangen. Wie sich im Hinblick darauf ein heuristischer Ansatz aus Ergebnissen der organisch‐chemischen Forschung entwickelte, soll anhand des Sechs‐Elektronenkonzepts dargestellt werden.

Chemistry is considered as one of the most demanding studies and the attrition rate is higher than in other disciplines. One reason is the demand on time, but also the lack of modern teaching concepts. For a new definition of meaningful and applicable concepts, new research findings should be related to the basic concepts. Chemistry offers successful ordering schemes that are not used to their full potential to integrate new knowledge. This article emphasizes the importance of structure‐property relationships in organic chemistry. The development of the six‐electron concept exemplifies how a heuristic approach emerged from new research findings.

Autoren:   Graulich, Nicole; Schreiner, Peter R.
Journal:   ChemKon
Band:   18
Ausgabe:   3
Jahrgang:   2011
Seiten:   109
DOI:   10.1002/ckon.201110155
Erscheinungsdatum:   01.07.2011
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