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Nucleinsäure‐ und Peptidaptamere: Grundlagen und bioanalytische Aspekte

Abstract

In den vergangenen Jahren haben auf Nucleinsäuren und Proteine gestützte kombinatorische Moleküle die Aufmerksamkeit von Forschern verschiedener Gebiete, von der Medizin bis zur analytischen Chemie, erregt. Diese als Aptamere bezeichneten Moleküle sind als Alternativen zu Antikörpern für viele unterschiedliche Anwendungen ins Gespräch gebracht worden. Dieser Aufsatz zielt darauf, die Besonderheiten dieser kombinatorischen Moleküle zu illustrieren, die zuerst wegen ihrer Bedeutung für die molekulare Medizin Eingang in die Forschung gefunden haben, jedoch auch ein enormes Potenzial auf anderen bioanalytischen Feldern haben, auf denen historisch die Antikörper vorherrschend waren, zum Beispiel dem der Bioassays (biologisch‐biochemische Testsysteme). Es wird eine Beschreibung dieser Moleküle gegeben, und die Methoden zu ihrer Selektion und Herstellung werden zusammengefasst. Darüber hinaus werden auch kritische Aspekte mit Bezug zu diesen Molekülen erörtert.

Konkurrenz für Antikörper: Dieser Aufsatz behandelt die Besonderheiten der beiden Hauptklassen von Affinitätsmolekülen, die durch evolutionäre Ansätze erzeugt werden: Nucleinsäureaptamere und kombinatorische Nichtimmunglobulinproteine (kurz als Peptidaptamere bezeichnet). Die Anwendungen dieser Moleküle in der Bioanalytik werden erörtert.

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Autoren:   Mascini, Marco; Palchetti, Ilaria; Tombelli, Sara
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2011
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201006630
Erscheinungsdatum:   30.12.2011
Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Bioanalytik
  • Aptamere
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