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Bipolare Elektrochemie

Abstract

Eine bipolare Elektrode (BPE) ist ein elektrisch leitfähiges Objekt, an dessen äußeren Enden elektrochemische Reaktionen ablaufen, ohne dass ein direkter Ohm’scher Kontakt vorhanden sein muss. Es reicht, an eine Elektrolytlösung mit eingetauchter BPE eine Spannung anzulegen, und ab einer bestimmten Potentialdifferenz zwischen BPE und Lösung laufen Oxidations‐ und Reduktionsreaktionen ab. Meist reicht eine einzige Gleichstromquelle oder sogar nur eine Batterie aus, um selbst sehr große Elektrodenanordnungen mit Spannung zu versorgen. Somit können neue Materialen für vielfältige Anwendungen kabellos elektrolytisch hergestellt und auf ihre Eigenschaften hin überprüft werden. Auch bipolar‐elektrochemische Anwendungen mit mobilen, sich frei in Lösung bewegenden Elektroden, die Mikroschwimmer genannt werden, sind möglich.

Eine bipolare Elektrode ist ein elektrisch leitfähiges Objekt, an dem elektrochemische Oxidationen und Reduktionen gleichzeitig ablaufen können. Bipolare Elektrochemie wurde für viele wichtige und aussichtsreiche Anwendungen genutzt, z. B. in der Sensorik und für mobile Elektroden, die frei in Lösung schwimmen können.

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Autoren:   Stephen E. Fosdick, Kyle N. Knust, Karen Scida, Richard M. Crooks
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2013
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201300947
Erscheinungsdatum:   10.07.2013
Fakten, Hintergründe, Dossiers
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