Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Electronic Olfactory Sensor Based on A. mellifera Odorant‐Binding Protein 14 on a Reduced Graphene Oxide Field‐Effect Transistor

Abstract

An olfactory biosensor based on a reduced graphene oxide (rGO) field‐effect transistor (FET), functionalized by the odorant‐binding protein 14 (OBP14) from the honey bee (Apis mellifera) has been designed for the in situ and real‐time monitoring of a broad spectrum of odorants in aqueous solutions known to be attractants for bees. The electrical measurements of the binding of all tested odorants are shown to follow the Langmuir model for ligand–receptor interactions. The results demonstrate that OBP14 is able to bind odorants even after immobilization on rGO and can discriminate between ligands binding within a range of dissociation constants from Kd=4 μM to Kd=3.3 mM. The strongest ligands, such as homovanillic acid, eugenol, and methyl vanillate all contain a hydroxy group which is apparently important for the strong interaction with the protein.

Ein Sensor auf Graphenbasis, der den Geruchssinn der Honigbiene nachahmt: Elektrische Messungen zeigen die Bindung anziehender Duftstoffe an das immobilisierte, duftstoffbindende Protein 14 (OBP14) an. Der Sensor unterscheidet in Echtzeit und quantitativ zwischen Duftstoffen, und er liefert vollständige Reaktionskinetiken der Ligand‐Rezeptor‐Wechselwirkungen. Dabei zeigt sich die Bedeutung eines Hydroxysubstituenten für die Erkennung aromatischer Duftstoffe.

Autoren:   Melanie Larisika, Caroline Kotlowski, Christoph Steininger, Rosa Mastrogiacomo, Paolo Pelosi, Stefan Schütz, Serban F. Peteu, Christoph Kleber, Ciril Reiner‐Rozman, Christoph Nowak, Wolfgang Knoll
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2015
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201505712
Erscheinungsdatum:   14.09.2015
Fakten, Hintergründe, Dossiers
Mehr über Angewandte Chemie
  • News

    Gut abgeschirmt, dennoch hochaktiv

    Gut abgeschirmt, dennoch hochaktiv dank gezielt eingestellter Nanoarchitektur: Der Einbau von Biomakromolekülen in maßgeschneiderte Metall-organische Gerüststrukturen gelingt mittels Peptiden als Modulatoren. Wie Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, konnten sie so ... mehr

    Süßes oder saures Erdgas

    Erdgas, das größere Mengen an Schwefelwasserstoff (H2S) und Kohlendioxid (CO2) enthält, wird als Sauergas bezeichnet. Bevor es in die Pipeline darf, muss es „gesüßt“, d.h. die sauer reagierenden Verunreinigungen abgetrennt werden. Durch Abstimmung des Verhältnisses zweier molekularer Bauste ... mehr

    Besser als Cyclodextrine

    Zum Entzug von Giftstoffen, Medikamenten oder Geruchsstoffen aus der Umwelt werden behälterartige molekulare Substanzen verwendet, sogenannte Sequestriermittel. Wissenschaftler haben eine Gruppe solcher Substanzen entwickelt, die spezifisch Neurotransmitter-Medikamente sequestrieren. Die fa ... mehr

Mehr über Wiley
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.