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Die Küvette XXL

Abstract

Das Reagenzglas ist der Faustkeil der Chemie. Dieses bewährte Allzweck‐Werkzeug dient nach wie vor der Beobachtung und Präsentation von chemischen Reaktionen und physikalischen Phänomenen. Der rohrförmige Reaktionsraum hat allerdings zwei Nachteile. Die Demonstration ist nur bis zu einer bestimmten Entfernung gut sichtbar und überzeugend. Der zweite Nachteil tritt in unserer Zeit der fotografischen Dokumentation besonders in den Vordergrund. Durch das runde Glas kommt es zu Spiegelungen und optischen Verzerrungen. Günstiger wäre ein flächiger Reaktionsraum. In der Spektroskopie wird das Problem mithilfe von Küvetten gelöst. Diese sind allerdings nur kleinvolumig erhältlich. Größere Küvetten, wie sie manchmal in der Elektrochemie oder bei Ätzverfahren eingesetzt werden, sind in der Regel sehr teuer oder müssen selbst hergestellt werden. Dabei tritt ein schwieriges Problem auf, nämlich die Dichtigkeit der Ecken. Hier wird ein System vorgestellt, das sehr kostengünstig und leicht herstellbar ist, zugleich jedoch eine ungewöhnliche Variationsbreite aufweist.

Das Reagenzglas ist der Faustkeil der Chemie. Dieses bewährte Allzweck‐Werkzeug dient nach wie vor der Beobachtung und Präsentation von chemischen Reaktionen und physikalischen Phänomenen. Der rohrförmige Reaktionsraum hat allerdings zwei Nachteile. Die Demonstration ist nur bis zu einer bestimmten Entfernung gut sichtbar und überzeugend. Der zweite Nachteil tritt in unserer Zeit der fotografischen Dokumentation besonders in den Vordergrund. Durch das runde Glas kommt es zu Spiegelungen und optischen Verzerrungen. Günstiger wäre ein flächiger Reaktionsraum. In der Spektroskopie wird das Problem mithilfe von Küvetten gelöst.

Autoren:   Hans‐Jürgen Quadbeck‐Seeger
Journal:   Chemie in unserer Zeit
Jahrgang:   2015
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ciuz.201580032
Erscheinungsdatum:   18.12.2015
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