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Of Poisons and Antidotes in Polypropylene Catalysis

Abstract

Quenched‐flow studies of MgCl2‐supported Ziegler–Natta catalysts were combined for the first time with 13C NMR fingerprinting of the nascent polymer and conclusively proved that, depending on the catalyst formulation, propene polymerization can be slowed down significantly by the occurrence of the few regiodefects (2,1 monomer insertions), changing active sites into dormant sites. Catalysts modified with ethylbenzoate show little dormancy. The more industrially relevant phthalate based catalysts, instead, are highly dormant and require the presence of H2 to counteract the deleterious effect of this self‐poisoning on productivity and stereoselectivity.

Regiochemische Fehler bei Ziegler‐Natta‐Polymerisationen von Propen wurden lange mit einem Wechsel von aktiven zu ruhenden Zentren in Zusammenhang gebracht. Eine Kombination kinetischer Studien mit 13C‐NMR‐Fingerabdrücken des entstehenden Polymers bestätigt dieses Verhalten, zeigt aber auch, dass es von der Systemformulierung abhängt. Die Daten belegen außerdem, dass H2 ein starkes Gegenmittel für die Selbstvergiftung des Katalysators ist.

Autoren:   Yue Yu, Vincenzo Busico, Peter H. M. Budzelaar, Antonio Vittoria, Roberta Cipullo
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2016
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201602485
Erscheinungsdatum:   31.05.2016
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