Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Digital Quantification of DNA Replication and Chromosome Segregation Enables Determination of Antimicrobial Susceptibility after only 15 Minutes of Antibiotic Exposure

Abstract

Rapid antimicrobial susceptibility testing (AST) would decrease misuse and overuse of antibiotics. The “holy grail” of AST is a phenotype‐based test that can be performed within a doctor visit. Such a test requires the ability to determine a pathogen's susceptibility after only a short antibiotic exposure. Herein, digital PCR (dPCR) was employed to test whether measuring DNA replication of the target pathogen through digital single‐molecule counting would shorten the required time of antibiotic exposure. Partitioning bacterial chromosomal DNA into many small volumes during dPCR enabled AST results after short exposure times by 1) precise quantification and 2) a measurement of how antibiotics affect the states of macromolecular assembly of bacterial chromosomes. This digital AST (dAST) determined susceptibility of clinical isolates from urinary tract infections (UTIs) after 15 min of exposure for all four antibiotic classes relevant to UTIs. This work lays the foundation to develop a rapid, point‐of‐care AST and strengthen global antibiotic stewardship.

Durch Einzelmolekülzählung wurden kleine Änderungen in der Menge und dem Assoziationsgrad von Bakterienchromosomen ermittelt, nachdem lebende Bakterien kurze Zeit Antibiotika ausgesetzt waren. Dabei wurde die digitale Polymerasekettenreaktion genutzt, um die Empfindlichkeit von klinischen E.‐coli‐Isolaten aus Harnwegsinfekten auf vier verschiedene Antibiotika zu bestimmen.

Autoren:   Nathan G. Schoepp, Eugenia M. Khorosheva, Travis S. Schlappi, Matthew S. Curtis, Romney M. Humphries, Janet A. Hindler, Rustem F. Ismagilov
Journal:   Angewandte Chemie
Jahrgang:   2016
Seiten:   n/a
DOI:   10.1002/ange.201602763
Erscheinungsdatum:   30.06.2016
Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • PCR
  • Bakterien
  • Antibiotika
Mehr über Angewandte Chemie
  • News

    Elektrochemische Energie aus Meerwasser

    Unterwasserfahrzeuge, Tauchroboter oder Detektoren benötigen eine eigene Energieversorgung, wenn sie über längere Zeit unabhängig von Begleitschiffen unter Wasser betrieben werden sollen. Praktikabler als Akkus ist eine direkte elektrochemische Energiegewinnung aus Meerwasser. Ein neuer kos ... mehr

    Partitionierung von porösen Materialien

    Gase und Verunreinigungen können aus der Luft oder Flüssigkeiten mittels poröser, kristalliner Materialien gefiltert werden. Besonders metallorganische Gerüstverbindungen (englisch „Metal–organic framework“, kurz MOF) sind hierfür geeignet. Ihre Aufnahmekapazität haben Wissenschaftler durch ... mehr

    Lithium-Akkus unter der Lupe

    Akkus mit Anoden aus metallischem Lithium wären aufgrund ihrer höheren Kapazität herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus eigentlich deutlich überlegen. In der Praxis stehen jedoch Sicherheitsrisiken und kurze Lebensdauer dagegen. Um die Ursachen für Fehlfunktionen und vorzeitiges Versagen besser ... mehr

Mehr über Wiley
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.