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Christian Rätsch



Christian Rätsch (* 1957) ist Altamerikanist und Ethnopharmakologe. Auf seinem Fachgebiet, der Erforschung des ethnomedizinischen und rituellen Gebrauches von Pflanzen, insbesondere der kulturellen Nutzung psychoaktiver Pflanzen im Schamanismus, gilt er als einer der weltweit führenden Forscher.

Rätsch lebte fast drei Jahre lang bei den Lacandon-Indianern (ein Maya-Volk in Chiapas/Mexiko) und schrieb seine Dissertation über deren Zaubersprüche und Beschwörungsformeln. Feldforschung betrieb er zudem im Himalaya.

Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und gilt als gefragter Vortragsredner. Er genießt in der Fachwelt ein hohes Ansehen. Seine 1998 erschienene Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen gilt als Standardwerk.

Rätsch lebt als freier Autor in Hamburg. Er ist mit der Kunsthistorikerin Claudia Müller-Ebeling verheiratet, mit der zusammen er auch mehrere Bücher veröffentlichte.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. 7. Auflage, AT-Verlag, Aaarau 2004, ISBN 3-85502-570-3 Rezension
  • Bier. Orbis Verlag 2002, ISBN 3-572-01343-7
  • (mit Claudia Müller-Ebeling:) Lexikon der Liebesmittel. Pflanzliche, mineralische, tierische und synthetische Aphrodisiaka. AT-Verlag, Aarau 2003, ISBN 3-85502-772-2. Rezensionszusammenfassung bei Perlentaucher.de
  • Das Erlernen von Zaubersprüchen. Ein Beitrag zur Ethnomedizin der Lakandonen von Naha. Dissertation, 1985, ISBN 3-88548-362-9
  • Räucherstoffe, Der Atem der Drachen. AT Verlag, Februar 2002, ISBN 3-85502-545-2
 
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