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Filterpapier



    Filterpapier werden zum Filtrieren der wässrigen Phase aus der Festen benutzt oder der festen Phase aus der gasförmigen. Anwendungsbeispiele sind Kaffee-, Öl- (fest und flüssig) oder Luftfilter (Trennung fest und gasförmig, z. B. KFZ- oder Staugsaugerfilter).   Je nach abzuscheidendem Medium kommen unterschiedliche Phasen der Filtration zum Zuge.

Filterpapiere im Labor

Im chemischen Labor ist die Filtration ein wichtiger Bestandteil präparativer und analytischer Arbeiten. Je nach Anwendungsfall kommen hierbei Papiere mit unterschiedlichen Eigenschaften zum Einsatz:

  • Schwarzbandfilter: Schnellfiltration, für allgemeine Aufgaben und grobe Niederschläge
  • Weißbandfilter: Mittelschnelle Filtration, für feinere Niederschläge
  • Blaubandfilter: Langsame Filtration, für sehr feine Niederschläge

Aschefreie Filter

Gewöhnliche Filterpapiere enthalten einen gewissen Anteil an Asche, der bei bestimmten analytischen Arbeiten, z.B. in der Gravimetrie, unerwünscht ist. Für diese Zwecke gibt es spezielle aschefreie Filter, die beim Glühen des Niederschlags im Muffelofen praktisch rückstandsfrei verbrennen und das Ergebnis so nicht beeinflussen.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Filterpapier aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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