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Füllstandmessung mit 80 GHz-Radar optimiert Anlagenverfügbarkeit

Sensoren für höchste Sicherheitsstandards - geeignet für die große Medienvielfalt der Chemiebranche

Mit dem hohen Wert von 120 dB messen 80 GHz-Radarsensoren von VEGA selbst kleinste Reflexionen.

80 GHz-Radarsensoren im Industrieeinsatz

Messwertanzeige, Gerätebedienung und Diagnose per Smartphone oder Tablet

Das Anzeige- und Bedienmodul PLICSCOM ist ideal für den Einsatz in hohen Tanks und in schwer zugänglichen Bereichen

Füllstandmessung mit 80 GHz-Radar optimiert Anlagenverfügbarkeit

Effektive Produktionsanlagen brauchen eine hocheffiziente Messtechnik. Bei der Radar-Füllstandmessung ist es der Dynamikbereich, der zu deutlich mehr Effizienz führt. Je größer dieser ist, desto breiter wird das Einsatzspektrum und desto höher wird auch die Messsicherheit. Mit dem hohen Wert von 120 dB messen 80 GHz-Radarsensoren von VEGA selbst kleinste Reflexionen. Und sie tragen daher in der Prozessindustrie wesentlich zur Stabilität und Zuverlässigkeit der Produktionsanlagen bei – in Unternehmen und Anwendungen jeder Größenordnung.
Dynamik macht den Unterschied

Ist der Schlüssel zu mehr Anlagenverfügbarkeit die präzise Steuerung, so ist der Schlüssel zur Steuerung die leistungsstarke Messsensorik. Mit hoher Robustheit und minimalen Messtoleranzen muss sie flexibel in die Anlage integrierbar sein. Wo die verschiedenen Medien mit ihren unterschiedlichen Reflexionseigenschaften bislang echte Herausforderungen waren, überzeugen heute 80 GHz-Radarsensoren mit zuverlässigen Messwerten. Hier macht der einzigartige Dynamikbereich der VEGA-Messgeräte gemeinsam mit der hohen Signalfokussierung den Unterschied.

Im Ergebnis hat sich beim Einsatz in Flüssigkeiten – dank optimierter Dynamik und hoher Signalfrequenz von 80 GHz – die zuvor limitierende Frage nach der Dielektrizitätszahl der Medien erübrigt. Und Schüttgüter mit guten Reflexionseigenschaften, wie etwa Düngemittel oder Salze, erhalten mit 80 GHz-Radar eine noch bessere Messsicherheit und Zuverlässigkeit. Aber auch solche mit schlechten Reflexionseigenschaften, darunter Kunststoffpulver oder leichte Farbpigmente, lassen sich mit deutlich höherer Qualität als zuvor messen.

Zuverlässige Füllstandmessung unter schwierigsten Bedingungen

Doch eine gute Fokussierung des Radarstrahls kann mehr. Sie erzielt unter schwierigen Verhältnissen, in Behältern mit Heizschlangen, Einbauten und selbst auf Reaktoren mit mehrstufigen Rührwerken zuverlässige Messwerte. Unempfindlich zeigen sich 80 GHz-Sensoren auch gegenüber extrem turbulenten Füllgutoberflächen, Kondensat oder Anhaftungen an der Antenne. Flüssigkeiten messen diese mit der Genauigkeit von +/- 1 Millimeter und Schüttgüter über Messbereiche von bis zu 120 Metern mit höchster Sicherheit.

Weit vorne liegen sie in punkto Robustheit: Die 80 GHz-Geräte arbeiten weitgehend unabhängig von Dichte-, Druck- und Temperatureinflüssen und ermöglichen mit ihren Anschlussvarianten eine optimale CIP- und SIP-Reinigung. Durch die höhere Signalfrequenz können sehr kleine Prozessanschlüsse verwendet werden, was in vielen Anwendungen den nachträglichen Einbau der Sensoren erleichtert.

Drahtlos bedienen: Füllstandsensorik mit Bluetooth für mehr Effizienz und Intelligenz

In allen Phasen des Lebenszyklus lässt sich die Effizienz von Anlagen entscheidend optimieren. Denn Chemieunternehmen sind keine fix und fertigen Gebilde, wie man angesichts komplexer Prozesse, immenser Reaktorbehälter oder weitrechender Rohrleitungen vermuten könnte. Sie befinden sich vielmehr in einem steten Modernisierungsprozess.

Ansprechend auch für ältere Anlagen

Bluetooth ist eine von mehreren Möglichkeiten, mit denen VEGA für beinahe sein gesamtes Geräte-Portfolio eine erweiterte Kommunikation zur Verfügung stellt. Die Option, drahtlos mit dem Sensor zu kommunizieren, liegt integriert im universellen, modularen Anzeige- und Bedienmodul PLICSCOM. So optimiert VEGA mit neuer Bluetooth-Option ältere Anlagen gleich mit: Mit integrierter Bluetooth-Funktion sind modulare PLICSCOM-Displays abwärtskompatibel zur Mehrzahl der bereits im Feld befindlichen VEGA-Sensoren, die bislang ohne Bluetooth arbeiten. Und zwar zurück bis zum Baujahr 2002.

Chemieunternehmen können mithilfe drahtloser Kommunikation einen spürbaren Mehrwert realisieren. Während der Herstellungsprozesse unterstützt die Möglichkeit der drahtlosen Bedienung an Orten, an denen Menschen sich schwer tun: Beim Messen an unzugänglichen Stellen, über lange Distanzen wie etwa bei hohen Behältern, in rauen Industrieumgebungen oder auch Ex-Bereichen. Die optionale Funktion ermöglicht es, den Sensor aus Entfernungen von bis zu 25 Metern mühelos zu parametrieren.

Durchblick durch Datenübertragung

Mit Fokus auf Prozesssicherheit und Zuverlässigkeit bietet VEGA die Bluetooth-Funktion in einem mehrstufigen Konzept, das auch höchste Sicherheitsanforderungen flexibel und situationsgerecht umsetzt. So ist das Bedienmodul PLICSCOM weiterhin auch ohne Bluetooth verfügbar. Bei der Ausführung mit Bluetooth lässt sich die Funktion – nach Bedarf – vorübergehend oder auch dauerhaft deaktivieren. Sicherheit vor Abhör- und Kopierversuchen bieten zudem digitale Verschlüsselungen. Für Bluetooth entsprechen diese den hohen „Bluetooth-Standards“; für das Netzwerk TLS/PSK.

Um auf Basis von Industrie 4.0 sinnvolle Kommunikations-Szenarien zu entwickeln, ist es wichtig, die individuellen Stärken und Anforderungen eines Unternehmens genau zu kennen. Die beste Vernetzung von Daten sieht für jeden Prozess anders aus. Wo für den einen die verschlüsselte Datenübertragung per Funk wie gemacht ist, da sind für andere heterogene Netzwerke, Wireless HART oder die klassische Parallelverdrahtung die VEGA-Lösung der Wahl. 

 

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