Spektrale Eigenschaften von dielektrischen Interferenzfiltern optimal nutzen

Präzise und softwaregesteuert – ideal für die Fluoreszenzmikroskopie

Optische Filter und Strahlenteiler sind entscheidende Komponenten eines Fluoreszenzmikroskops. Um präzise Untersuchungsergebnisse zu erhalten, müssen die spektralen Eigenschaften optimal auf die Fluoreszenzanwendung und -farbstoffe eingestellt sein. Dies geschieht bisher durch manuellen und oft umständlichen Austausch der Filterkomponenten.

Mit TuneCube spektrale Eigenschaften präzise steuern

Mit dem TuneCube von AHF analysentechnik ist es nun möglich, dielektrische Filter präzise und softwaregesteuert zu drehen und damit die spektralen Eigenschaften optimal und bequem auf die Anwendung einzustellen. Außerdem können Sie gleichzeitig das transmittierte als auch das reflektierte Licht nutzen! Dadurch lassen sich reguläre Bandpass- oder Kantenfilter als Strahlenteiler verwenden. Das alles macht den TuneCube zu einem vielseitigen Zusatzgerät für Ihr Fluoreszenzmikroskop!

Funktionsweise des TuneCube

Der Interferenzfilter wird in den TuneCube eingesetzt und kann dort softwaregesteuert über einen kleinen Motor verdreht werden, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist. Grundlage ist das physikalische Verhalten von dielektrischen Interferenzfiltern: in der Regel wird das Licht, das vom Interferenzfilter nicht transmittiert wird, reflektiert. Mit dem Auftreffwinkel des einfallenden Lichts ändern sich auch die spektralen Eigenschaften, da sich die effektive Dicke der Schichten verändert. Somit lassen sich dielektrische Filter durch Rotation spektral anpassen. Dabei verändert sich das Spektrum hin zu kurzwelligeren Bereichen mit steigendem Auftreffwinkel.

Vorteile des TuneCube

  • Die Funktionsweise des TuneCube stellt sicher, dass der reflektierte Teil des Lichts immer mit 90° zum einfallenden Licht steht – unabhängig vom ausgewählten Drehungswinkel des Filters.
  • Reguläre Bandpass- oder Kantenfilter können als Strahlenteiler verwendet werden.
  • Die Blockungseigenschaften bleiben (abhängig vom Filtertyp) im Winkelbereich von 0−60° stabil.
  • Der reflektierte Strahl zeigt keinen Strahlversatz und der transmittierte Strahl nur sehr geringen Strahlversatz durch die Rotation des Filters.
  • Das Gerät ist mit seinen 13 x 13 x 13 cm sehr kompakt und braucht nur wenig Platz

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Mit dem TuneCube bleiben alle Eigenschaften eines Filters erhalten, wodurch auch 2D-Weitfeldaufnahmen möglich sind, wie z.B. beim dynamischen Image-Splitting für FRET oder Ca2+ -Imaging.

Das Gerät lässt sich auch als anpassbarer Strahlenteiler für durchstimmbare Laser mit passender Signal-Transmission (z.B. bei der Raman-Spektroskopie) verwenden.

Möglich ist auch der Einsatz für hyperspektrale Abbildungen in der Weitfeldmikroskopie mit sehr hoher Transmission des Signals (> 90%).

Zwei Versionen sind erhältlich

Mit der motorisierten Version können Sie per Softwaresteuerung den Filter zwischen 5° und 55° verdrehen (<1 Sek.). Für die Ansteuerung stehen verschiedene Schnittstellen zur Verfügung.

Mit der kleineren und günstigeren Version können Sie den Filter zwischen 7°-38° manuell einstellen.

Der TuneCube eröffnet Ihnen interessante Möglichkeiten, Ihr Fluoreszenzmikroskop noch besser zu nutzen. Rufen Sie uns noch heute an und lassen Sie sich beraten!

Anwendungen
Themen
  • Strahlenteiler

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  • Filter

  • optische Filter

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