Partikelmessung im Prozess

Partikelgrößenverteilungen ohne Probennahme kontinuierlich bestimmen

Während die klassische Laboranalyse Partikelgrößen ermittelt, um Informationen über die Qualität von  End- oder Zwischenprodukten zu erhalten, liefert die Inline-Partikelmessung mit den Messonden IPP 70/80 die oft entscheidenden Informationen über den Herstellungsprozess. Mit diesem Wissen können Sie:

  • Prozesse besser verstehen und effizient betreiben
  • Ressourcen sparsamer einsetzen und Prozesszeiten verkürzen
  • Fehler sofort erkennen und reagieren
  • Risiken minimieren und Sicherheit gewinnen
  • Engere Spezifikationen setzen und Anlagen besser auslasten
  • Reproduzierbarkeit und Batch to Batch Konsistenz verbessern
  • Entwicklungen beschleunigen und Upscalingzeiten verkürzen

Kern des Messsystems IPP ist das von Parsum entwickelte und patentierte, erweiterte faseroptische Ortsfilterverfahren. Das von einem Laser beleuchtete Array (Ortsfilter) erfasst optische Signale von Einzelpartikeln, aus denen die Geschwindigkeit und Größe für jedes Partikel bestimmt wird. Ein Ringspeicher wandelt fortlaufend die Einzelmessungen in eine „gleitende“ Partikelgrößenverteilung um. Messraten von mehreren tausend Partikeln pro Sekunde gewährleisten eine hohe statistische Sicherheit.

Der Anwender erhält eine kontinuierliche Darstellung des Partikelgrößenverlaufs, die ihm wie in einem Film Einblick in seinen Prozess gewährt. Auch der Vergleich mit Labormessungen, wie Laserbeugung oder Siebanalysen, den „Momentaufnahmen“ des Prozesses, ist jederzeit möglich.

Die universellen Inline-Partikelsonden IPP 70 und 80  wurden für den direkten Einsatz in dichten Partikelströmen, Wirbelschichten und anderen Prozessen entwickelt um Partikelgrößenverteilung von Pulvern, Pellets oder Granulaten kontinuierlich zu messen. Sie werden in den Bereichen Pharma, Chemie und Food eingesetzt. Auch überall dort, wo besonders hohe Anforderungen an Sauberkeit, Reinigbarkeit und Hygiene gestellt werden, egal ob im klassischen Batch-Betrieb oder in der kontinuierlichen Produktion, ist diese Sonde ein wertvolles PAT-Tool.

Ein breites Sortiment an Zubehör zur Prozessanpassung, wie Inline-Dispergierer und Spülzellen erlauben als Prozess-Interface die Anpassung an unterschiedliche Bedingungen.

Die Möglichkeit, den Partikelstrom direkt im Prozess zu dispergieren, unterscheidet die Parsum-Sonden von anderen Inline-Messsystemen. Erst die Inline-Dispergierung erlaubt die zuverlässige und mit Laborverfahren vergleichbare Partikelgrößenbestimmung in feuchten, klebrigen oder staubhaltigen  Materialien.

Technische Daten

Messbereiche: Partikelgröße 50 μm bis 6000 μm; Geschwindigkeit 0,01 m/s bis 50 m/s

Maximale Volumenkonzentration: Größen- und prozessabhängig, bis circa 30 % (vol.)

Temperaturbereich: Bis +100 °C an der Messstelle bis +60 °C am Sondengehäuse

Medienberührende Teile: Edelstahl 316L (entspr. DIN 1.4435, 1.4404) Saphirfenster

Maximale Kabellänge: 100m Signalkabel-Sonde-PC; Verlängerung auf 300m mit Verstärker möglich

Anwendungen
  • Online-Partikelanalyse

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    Im Jahr 1997 von ehemaligen Mitarbeitern der Technischen Universität Chemnitz gegründet, hat sich die Parsum GmbH heute zu einem international anerkannten Anbieter von PAT-Lösungen für die chemische und pharmazeutische Industrie entwickelt. Am Anfang stand ein patentiertes Messverfahren und ... mehr