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Luftpolsterfolie



 

Luftpolsterfolie (auch Knallfolie, engl. Bubble Wrap) ist eine biegbare, durchsichtige Kunststofffolie, die zum Verpacken leicht zerbrechlicher Gegenstände (Polsterung), zur Isolierung oder zur Hohlraumfüllung benutzt wird. [1] In die Folie sind in regelmäßigen Abständen runde Luftpolster eingearbeitet, die zur Abdämpfung von Stößen dienen. Häufig sind auch Versandtaschen mit ihr ausgekleidet, um den Inhalt vor Beschädigungen zu schützen.

Entwicklung

Die Luftpolsterfolie wurde im Jahr 1957 eher zufällig von den beiden Ingenieuren Alfred Fielding und Marc Chavannes erfunden, die eigentlich auf der Suche nach einer neuen Tapetenart waren. Die Tapete sollte leicht abwaschbar sein und zudem beim Anbringen an die Wand einfacher sein als das übliche Papiermaterial. Dabei stellten beide fest, dass ihre Tapete auch ein sehr leichtes und zugleich robustes Verpackungsmaterial abgeben würde.

1960 gründeten sie die Sealed Air Company in New Jersey, die sich mittlerweile auf die Herstellung verschiedener Kunststoffverpackungen konzentriert, eines davon ist die Bubble Wrap - die Luftpolsterfolie. 2006 konnten 4,3 Mrd. Dollar Umsatz erreicht werden und weltweit 17.000 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Kulturelle Effekte

Im WWW sind der Luftpolsterfolie viele Fanseiten gewidmet. Diese beschäftigen sich mit einer besonderen Eigenheit: dem Aufdrücken der Luftblasen, das einen kleinen Knall verursacht. Die Luftpolsterfolie hat auch im New Yorker Museum of Modern Art Einzug gefunden - und zwar als Exponat. [2]

Quellen

  1. http://www.otterstedt.de/wiki/index.php/Knallfolie
  2. http://news.orf.at/071004-17289/index.html
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Luftpolsterfolie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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