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Α-1-Antitrypsin



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Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das α1-Antitrypsin (AAT) ist ein Akute-Phase-Protein, das Körpergewebe vor an Entzündungsprozessen beteiligten Enzymen schützt. Es wirkt indem es Trypsin und andere Serinproteasen hemmt.

Die normale Konzentration des α1-Antitrypsin im Blutplasma beträgt 83-199 mg/dl. Im Zuge entzündlicher Prozesse erhöht sich der Wert. Zum Nachweis einer Entzündung wird dieser Wert dennoch selten herangezogen, da es bessere Alternativen, wie z. B. das C-reaktive Protein, gibt. Bei Verdacht auf einen Mangel an Alpha-1-Antitrypsin ist eine gleichzeitige Bestimmung des C-reaktiven Proteins sinnvoll, da eine Entzündung den Mangel verdecken kann.

Eine Erhöhung des α1-Antitrypsin-Wertes tritt auf bei

  • akuten Schüben von chronisch entzündlichen Prozessen
  • Tumoren (insbesondere Bronchial-Karzinom, siehe Tumormarker)
  • Schwangerschaft
  • Östrogenbehandlung

Eine Erniedrigung des α1-Antitrypsin-Wertes tritt auf bei

  • heriditärem α1-Antitrypsinmangel:
  • Ikterus prolongatus bzw. Hepatitis des Neugeborenen
  • kindliche chronischer Hepatitis oder Leberzirrhose
  • Lungenemphysem
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Α-1-Antitrypsin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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