Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Asymmetrisches Kohlenstoffatom



Als asymmetrisches Kohlenstoffatom bezeichnet man in der organischen Chemie und Biochemie ein Kohlenstoffatom, das vier unterschiedliche Substituenten (Reste) trägt. Diese Bezeichnung ist aber veraltet. Der korrekte Ausdruck wird Chiralitätszentrum genannt, ein Molekül kann auch mehrere Chiralitätszentren besitzen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Ein Beispiel dafür ist 2-Butanol:

               CH3
               |           
       H3C-CH2-C*-O-H
               |
               H

Die Substituenten sind hier:

Asymmetrische Kohlenstoffatome werden meist in der Strukturformel mit einem Stern (*) gekennzeichnet.

Verbindungen, die ein asymmetrisches Kohlenstoffatom aufweisen, können chiral gebaut und optisch aktiv sein. Sie kommen in zwei spiegelbildlichen Isomeren vor, die man als Enantiomere bezeichnet. Der Begriff der Chiralität ist in diesem Zusammenhang präziser, da ein Kohlenstoffatom natürlich nicht asymmetrisch ist, höchstens asymmetisch substituiert. Man sollte diesen Begriff nicht mehr verwenden.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Asymmetrisches_Kohlenstoffatom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.