Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Coccolith



  Coccolithen sind mikroskopische (maximal 0,01 mm große) scheibenförmige Plättchen aus Kalk, die die Schale von Kalkalgen der Ordnung Coccolithophorida bilden. Das aus Massenablagerungen dieser Schalen hervorgegangene Kreidegestein ist der Namensgeber für den erdgeschichtlichen Zeitabschnitt der Kreide.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Unter Coccolithenschlamm versteht man in der Geologie einen Tiefsee-Kalkschlamm, der aus Coccolithen besteht. Diese saßen zu Lebzeiten auf den kugelförmigen gallertigen Körpern planktonischer Flagellaten (Coccolithophoriden). Die weißen Kreidefelsen von Calais, Dover und den Inseln Rügen und Møn bestehen zu einem großen Teil aus fossilen Coccolithen. Tafelkreide bestand früher aus Coccolithen, (heute aus Gips).

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Coccolith aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.