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David E. H. Jones



David E. H. Jones ist auch bekannt als Daedalus, Erfinder in der fiktiven Firma DREADCO. Die Kolumne des Daedalus begann Mitte der 1960er Jahre und wurde wöchentlich im Magazin New Scientist veröffentlicht. Später wechselte er zum Journal Nature und setzte seine Arbeit dort für mehrere Jahre fort.

David Jones ist von Beruf Chemiker. 1962 promovierte er zum Doktor (Ph. D.) in organischer Chemie am Imperial College London. 1974 arbeitete er an der Universität Newcastle (beide Vereinigtes Königreich). Danach wurde er unabhängiger wissenschaftlicher Unternehmensberater in der Industrie, lieferte Ideen und führte wissenschaftliche Demonstrationen für das Fernsehen durch. Er setzte aber auch als Gast seine Arbeit an der Universität Newcastle fort.

In wissenschaftlichen Kreisen ist er hauptsächlich für seine wegweisenden Theorien zur Stabilität beim Fahrradfahren bekannt, weiterhin für die Entdeckung von Arsen in Tapeten von Napoléon Bonaparte und seine scheinbar als Perpetuum Mobile funktionierenden Konstruktionen, von denen eine im Technischen Museum in Wien steht.

In Deutschland kennt man David Jones vor allem durch seine Mitwirkung in der TV-Sendung Kopf um Kopf.

Werke (Auswahl)

  • 1970 - The Stability of the Bicycle. In: Physics Today 23 (April 1970) S. 34–40. (Download 9MB PDF englisch)

Jones publizierte außerdem unter anderem Bücher mit ausgewählten Beiträgen aus seiner Kolumne, begleitet von zusätzlichen Zeichnungen und Skizzen.

  • 1982 - The Inventions of Daedalus: A Compedium of Plausible Schemes
  • 1985 - Zittergas und schräges Wasser (deutsche Ausgabe von The Inventions of Daedalus, ISBN 3-87144-768-4, mehrfach neu aufgelegt.)
  • 2000 - The Further Inventions of Daedalus

Quellen, Weblinks

  • Biographie bei americanscientist.org (englisch)
  • David Jones, Artikel über die Napoleon-Tapete mit Foto von David Jones bei grand-illusions.com (englisch)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel David_E._H._Jones aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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