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Drachenblut (Harz)



Das Drachenblut wird aus drei Baumarten der Gattung Croton: C. lechleri, C. salutaris und C. planostigma, und wird im Spanischen Sangre de drago oder Sangre de grado gewonnen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Der Name „Drachenblut“ lässt sich auf die rote Farbe zurückführen. Das Harz hat eine Konsistenz und Farbe vergleichbar mit Menschenblut. Abgezapft wird der Sangre de drago in der Regenzeit. Wenn der Latex an die Luft kommt, trocknet es schnell, deshalb muss es zügig luftdicht abgefüllt werden. Es ist reich an Tanninen.

Wenn man sich diese Flüssigkeit auf die Haut reibt, entsteht ein leichter weißer Schaum. Auf Wunden und Verletzungen aufgetragen bewirkt es eine sehr schnelle Wundheilung. Es stillt die Blutung und wird auch zu Vaginalspülungen und Sitzbädern verwendet.

Es wirkt entzündungshemmend, antitumoral, verdauungsfördernd und durch seinen bitteren Geschmack aperitiv.

Zur Anwendung gibt man 10–15 Tropfen in heißes Wasser (oder in Tee; z.B. Katzenkralle) und nimmt dies 1–3 mal täglich. Äußerlich aufgetragen wiederholt man die Einreibung 2–4 mal täglich.

Als Räucherwerk wird dem Drachenblut eine stark spirituell reinigende Wirkung nachgesagt.

Siehe auch

  • Dracaena cinnabari
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