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Einwellenzerkleinerer



Einwellenzerkleinerer werden in der Holzindustrie zur Aufbereitung von Holzabfällen und deren Konditionierung zu Brennstoffen eingesetzt. Sie wurden in den letzten Jahren durch Modifizierungen für weitere Aufgabenstellungen angepasst und haben sich hierdurch auch für die Aufbereitung von Kunststoffreststoffen, Ersatzbrennstoffen oder Papier bewährt.

Einwellenzerkleinerer sind mit einem aus dem Vollen gefertigten Rotor ausgestattet, der speziell profiliert ist mit Messersitzen für die Aufnahme von Rotormessern. Sie zeichnen sich aus durch eine spezifische Messeranordnung von am Umfang des Rotors in diese Messersitze aufgeschraubten Messern. Diese sind in der Regel mehrfach wendbar und ermöglichen einen schnellen Austausch.

Ähnlich herkömmlichen Schneidmühlen mit geschlossenen Rotoren und segmentierten Messern, schneiden die Einwellenzerkleinerer aber mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit und einer großen Anzahl kleiner Schneidflächen das zu zerkleinernde Material zwischen Rotor- und Statormessern.

Ein exakter Schnitt, eine gute Spanabfuhr und damit eine geringe thermische Belastung des zu zerkleinernden Materials ermöglichen ein homogenes Mahlgut, mit einem verfahrensbedingt geringen Staubanteil. Das Zerkleinerungsergebnis ist weitgehend abhängig von der Messeranordnung, der Form der Messer und der Rotordrehzahl.

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  • Mehr Informationen zu Einwellenzerkleineren und ihren Anwendungsgebieten
 
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