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Gammaglobulin



Als Gammaglobuline oder auch Immunglobuline bezeichnet man die Gesamtheit der Antikörper im Blut. Die Gammaglobuline gehören zu den Serumproteinen und werden von spezialisierten weißen Blutzellen (Lymphozyten), den so genannten Plasmazellen, produziert.

Als Hypogammaglobulinämie wird der Mangel an Gammaglobulinen und als Agammaglobulinämie das völlige Fehlen von Gammaglobulinen bezeichnet. Ein Zuviel an Gammaglobulinen bezeichnet man als Hypergammaglobulinämie. Die Diagnose einer Störung der Gammaglobuline wird in der Regel durch die Eiweißelektrophorese des Blutserums gestellt. Eventuell muss diese noch durch eine Immunelektrophorese ergänzt werden.

Ursachen einer ausgeprägteren Hypogammaglobulinämie können u. a. sein:

  • angeborenerer Mangel (am häufigsten sind der angeborene Immunglobulin A-Mangel oder ein Mangel an einer der 4 Subklassen von Immunglobulin G)
  • Erkrankungen mit Störungen der Lymphozyten:
    • maligne Lymphome
    • Leukämien

Ursachen einer ausgeprägteren Hypergammaglobulinämie können u. a. sein:

  • chronische Entzündungen
  • Leberzirrhose
  • Erkrankungen mit Störungen der Lymphozyten:
    • maligne Lymphome, z. B. Plasmozytom/Multiples Myelom oder Morbus Waldenström
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gammaglobulin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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