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Gießpfanne



Eine Gießpfanne ist in der Metallurgie ein Behälter zum Vergießen von flüssigem Metall in eine Gussform. Man unterscheidet im wesentlichen drei Arten von Gießpfannen:

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Offene Pfannen sind die am häufigsten verwendeten Gießpfannen. Sie verfügen über ein sog. Krangießgehänge, welches ermöglicht, die Pfanne an einen Kran zu hängen. Dabei wird der Schwerpunkt der Pfanne so ausbalanciert, dass ein Kippen mittels Handrad und somit ein Ausgießen der Pfanne möglich wird. Die Pfanne ist offen und verfügt über eine Gießschnauze, durch welche ihr Inhalt ausgegossen wird.

Trommelpfannen sind geschlossene Gießpfannen, was ihren Wärmeverlust minimiert. Sie verfügen lediglich über eine kleine Ausgussöffnung, durch welche beim leichten Kippen dieser liegenden Pfanne der Inhalt abfließt.

Stopfenpfannen sind geschlossene Pfannen, deren Ausgussöffnung sich am Boden der Pfanne befindet. Diese Ausgussöffnung ist mit einem Stopfen versehen, welcher zum Abgießen geöffnet wird. Dadurch wird verhindert, dass sich Schlacke im vergossenen Metall befindet. Stopfenpfannen werden vor allem im Stahlguss verwendet.


Heute können einige Gießpfannen elektrisch beheizt werden, um Temperaturverluste zwischen Schmelzofen und Vergießbereich gering zu halten. Dies ist in der Regel wirtschaftlicher und mit einer geringeren Gefahr der Schädigung des Werkstoffs verbunden als eine vorherige höhere Aufheizung bei der Schmelze.

Siehe auch

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gießpfanne aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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