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Hydrophilie



Für den Pollentransport durch Wasser für die Bestäubung von Pflanzen, siehe Hydrophilie (Botanik).


Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Das Wort hydrophil kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wasser liebend (ὕδωρ / hydor/"hydros" - Wasser, φιλος / phílos - liebend), was besagt, dass ein Stoff wasseranziehend ist. Das Gegenteil von Hydrophile ist hydrophob.

Hydrophile Substanzen sind wasserlösliche Stoffe. Hydrophile Stoffe sind oft gleichzeitig lipophob, lösen sich also schlecht in Fetten oder Ölen. Substanzen, die hydrophil und lipophil sind, bezeichnet man als amphiphil. Amphiphilie ist eine spezielle Eigenschaft eines Moleküls, das eine hydrophobe und eine hydrophile Seite hat.

Auch Oberflächen können hydrophil sein. Diese sind immer von einem meistens nicht sichtbaren Wasserfilm bedeckt. Die meisten Metalle sind hydrophil. Hydrophile Oberflächen haben gegenüber Wasser Kontaktwinkel, die kleiner sind als 90°. Tropfen sehen also von der Seite aus wie eine Kugelkappe.

Hydrophile Stoffe sind entweder Salze (Ionenverbindungen) oder polare Substanzen, die sich im polaren Wasser lösen.

Zur Wasserlöslichkeit von Stoffen siehe Eigenschaften des Wassers.

Siehe auch: Hydrophobie

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hydrophilie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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