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Impala (Naturstein)



  Impala als Naturstein zählt zu den Plutoniten (Tiefengesteinen). Er besteht aus Plagioklas, Pyroxen und Erzmineralen. Impala zählt zur Gesteinsfamilie der Gabbros.

Es gibt Impala in zwei Handelssorten und zwar als Impala hell und als Impala dunkel. Die Minerale sind relativ gleichmäßig verteilt, daher entsteht ein einheitlicher und gleichmäßiger Farbeindruck. Impala hat durch seine gleichmäßige Mineralverteilung sehr gute technische Eigenschaften. Sein Verteilungsgefüge und seine geringe Wärmeausdehnung prädestinieren diesen Stein zum Einsatz als Sockel für technische Meßgeräte.

Impala wird derzeit sehr nachgefragt. Er findet im Bauwesen Anwendung als Boden-, Treppenbelag, Wandfliesen, Waschtisch und Küchenarbeitsplatten und Fassadenplatten. Eine Verwendung als polierter Treppen- oder Bodenbelag in stark begangenen Bereichen (kein Problem im Privatbereich!), wie zum Beispiel in öffentlichen Bauten, ist nicht zu empfehlen. Nicht nur, weil die Rutschsicherheit bei poliertem Bodenbelag zum Problem wird, sondern es stellen sich Politurverluste relativ schnell ein. Dem Impala fehlt Quarz, das härteste Mineral in Gesteinen. Es kommt vor, dass sich im Impala die dunklen Pyroxenminerale an einzelnen Stellen anhäufen. Man spricht dann von „Katzenpfoten“. Sie sind kein technischer Mangel.

Impala wird in Südafrika in der Nähe von Rustenburg (Transvaal) gebrochen.

Der Naturstein Impala wird unter unterschiedlichen Namen gehandelt: Nero Afrika, Nero Impala, Schwarz Afrika oder Rustenburg.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Impala_(Naturstein) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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