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Infrarot-Cirrus



Als Infrarot-Cirrus wird schwache Infrarotstrahlung von interstellarem Staub in der Milchstraße bezeichnet.

Die Temperatur der Staubkörner liegt im Bereich von 30 bis 40 K. Der Infrarot-Cirrus ist mindestens 1000 AE von der Sonne entfernt und unterscheidet sich dadurch vom wesentlich wärmeren und sonnennäheren Zodiakallicht.

Der Infrarot-Cirrus besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Staubteilchen, die nicht größer als Tabak-Rauch sind. Die Partikel bestehen vermutlich aus in Supernova-Explosionen entstandenem oder aus Sternwinden auskondensiertem Kohlenstoff.

Der Name hat seinen Ursprung im Cirrus-Wolken ähnelnden Aussehen des Infrarot-Cirrus auf Computer-Bildern.

Siehe auch

  • Infrarotastronomie
 
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