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Ionen-Mobilitäts-Spektrometer



  Das Ionen-Mobilitäts-Spektrometer (engl.: ion mobility spectrometer, IMS) ist ein Gerät zur chemischen Analyse. Es war zuerst unter dem Namen Plasma-Chromatographie bekannt geworden und zeichnet sich durch niedrige Nachweisgrenzen (unterer ppb-Bereich), kurze Ansprechzeiten und die Detektierbarkeit unterschiedlicher chemischer Substanzklassen bei Umgebungsdruck aus.

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Funktionsweise

Das Analyt wird ionisiert und die Ionen werden mit einem elektrischen Feld durch ein Gas gezogen. Durch Kollisionen mit den Gasmolekülen werden die Ionen gebremst, wobei diese Reibungskraft bei großen Molekülen stärker ist als bei kleinen Molekülen. Deshalb bewegen sich kleine Moleküle mit einer höheren Geschwindigkeit im Gas. Auf diese Weise können Moleküle unterschiedlicher Größe aufgetrennt werden.

Anwendungen

  • Detektion von Sprengstoffen (z. B. auf Flughäfen)
  • Detektion von Drogen
  • Detektion von chemischen Kampfstoffen
  • Detektion der Odorierung von Erdgas

Literatur zur Methode

  • J. I. Baumbach, G. A. Eiceman: Appl. Spectrosc. 1999, 53, 338A-355A.
  • G. A. Eiceman, Z. Karpas: Ion Mobility Spectrometry. 2 ed.; CRC Press, Taylor & Francis: Boca Raton, 2005.
  • J. Stach, J. I. Baumbach: Int. J. Ion Mobility Spectrom. 2002, 5, 1-21.

Methode

  • IMS an der NMSU, Las Cruces, NM, USA
  • IMS am ISAS - Institute for Analytical Sciences
  • International Society for Ion Mobility Spectrometry
  • International Journal for Ion Mobility Spectrometry
 
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