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Ira Remsen



Ira Remsen (* 10. Februar 1846 in New York; † 4. März 1927 in Carmel, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Chemiker. Remsen entdeckte 1879 zusammen mit Constantin Fahlberg (1850-1910) den künstlichen Süßstoff Saccharin.

Leben

Remsen studierte in New York, München und Göttingen, war 1870 bis 1872 Assistent in Tübingen, wurde dann Professor der Chemie am Williams-College in Massachusetts und 1876 an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore.

Seine Arbeiten betrafen die anorganische wie die organische Chemie, am bekanntesten machte er sich in Deutschland durch eine Anzahl ebenso eigenartiger wie vortrefflicher Lehrbücher: The principles of theoretical chemistry (3. Aufl., Philad. 1887); Introduction to the study of the compounds of carbon, or Organic chemistry (5. Aufl., Bost. 1890); An introduction to the study of chemistr (zuletzt New York 1889); The elements of chemistry (zuletzt das. 1889); Inorganic chemistry advanced course (2. Aufl., das. 1890).

Alle diese Werke sind auch auf Deutsch erschienen (Tübingen), einige auch in anderen Sprachen. Seit 1879 gab Ira Remsen das von ihm gegründete American Chemical Journal, die bedeutendste chemische Zeitschrift der Vereinigten Staaten, heraus.

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.


 
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