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John C. Slater



John Clarke Slater (* 22. Dezember 1900 in Oak Park, Illinois; † 25. Juli 1976 auf Sanibel Island, Florida) war ein US-amerikanischer Physiker und theoretischer Chemiker. Seine Beiträge zur Quantentheorie gelten als die theoretische Grundlage, die die Entwicklung des Transistors und des Radars ermöglicht haben.

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Nach ihm ist die sogenannte Slater-Determinante benannt, mit welcher sich in kompakter Form die Antisymmetrisierungsregel für einen antisymmetrischen Mehrteilchenzustand darstellen lässt. Dabei wird die Summe über die Permutationen der Quantenzahlen eines Produktzustandes und ein jeweils damit verbundener Vorzeichenwechsel einfacher in Form einer Matrixdeterminanten ausgedrückt.

Slater hat an der Harvard University (Ph. D., 1923) und der Cambridge University u.a. bei Niels Bohr studiert, danach hat er in Leipzig und Zürich gearbeitet. Er war von 1930 bis 1966 Professor für Physik am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

 
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