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Martin Fleischmann



Martin Fleischmann (* 29. März 1927 in Karlsbad, Nordböhmen) ist ein US-amerikanischer Chemiker, der bekannt wurde durch den Bericht von vielversprechenden Ergebnissen bezüglich der kalten Fusion, die durch Dritte nicht nachvollzogen werden konnten.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Biografie

Martin Fleischmann wuchs in den 1930er Jahren in Böhmen auf, die er wegen seiner jüdischen Abstammung 1939 im Alter von zwölf Jahren mit seiner Familie aus Angst vor den deutschen Nationalsozialisten verließ. Am Imperial College der Universität von London und der Universität von Southampton erlangte er weltweit Anerkennung als Elektrochemiker. 1986 wurde Fleischmann als Fellow in die Royal Society aufgenommen. Seine letzte Publikation mit Forschern der US-Marine war eine der Grundlagen der Gutachter des US-Energieministeriums. Fleischmann lebt mit seiner Frau in Wiltshire, England.

Kalte Fusion

Im März 1989 berichtete Fleischmann im Rahmen einer Pressekonferenz, zusammen mit seinem Kollegen Stanley Pons, von Experimenten, bei denen kalte Kernfusion beobachtet worden sei. Trotz vielfacher Versuche ließen sich die Versuche nicht erfolgreich wiederholen oder gar in eine zuverlässige Energiequelle verwandeln. Da Fleischmann und Pons auf ihrer Darstellung beharrten, wurden sie aus ihrer Stellung an der Universität von Utah entlassen. Sie führten ihre Arbeit, finanziert durch Toyota, in einem Labor in Frankreich einige Jahre ergebnislos fort.

Siehe auch

  • Betrug und Fälschung in der Wissenschaft
Wikiquote: Martin Fleischmann – Zitate
  • Ein Gespräch mit Martin Fleischmann bei Telepolis
  • Background to Cold Fusion: the Genesis of a Concept (engl./PDF)
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