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Perubalsam



Perubalsam ist eine dunkelbraune ölige Flüssigkeit von vanilleartigem Geruch und kratzendem, schwach bitterem Geschmack, der durch Anräuchern der von Rinde befreiten 10-jährigen Bäume Myroxylon balamum L. nach Beendigung der Regenzeit gewonnen wird. Perubalsam findet sich nicht fertig vorgebildet im Holz der Bäume, sondern er stellt ein pathologisches Produkt dar.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Er besteht zu 50 bis 70 % aus einem Estergemisch (früher als Cinnamein bezeichnet), das zu 2/3 aus Benzoesäurebenzylester und 1/3 aus Zimtsäurebenzylester zusammengesetzt ist.

Er findet Verwendung in der Medizin als Wundheilmittel (5 - 20 %) in Salben, sowie in der Parfümerie als fixierende Komponente, um warme Süße zu vermitteln. Manchmal wird er als Räucherwerk verwendet, vor allem, wenn echter Weihrauch schwer erhältlich oder zu teuer ist. Der dabei entstehende Duft erinnert entfernt an Schokolade. Allerdings reizt der Rauch des Balsams stark die Atemwege und löst schnell heftiges Husten aus.

Parfümerie: Die Kosmetikrichtlinie der EU verbietet seit Juli 2005 den Einsatz von Perubalsam als Duftinhaltsstoff. Die Parfümhersteller verwenden an seiner Stelle das als unbedenklich geltende Perubalsamöl, das durch Destillation aus dem Balsam gewonnen wird.

Siehe auch Tolubalsam

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Perubalsam aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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