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Pindolol



Steckbrief
Name (INN) Pindolol
Wirkungsgruppe

Betablocker

Handelsnamen

Visken®

Klassifikation
ATC-Code AA03
CAS-Nummer 13523-86-9
Verschreibungspflichtig: ja


Fachinformation (Pindolol)
Chemische Eigenschaften

IUPAC-Name: 1-(1H-Indol-4-yloxy)-3-(1-Methylethylamino)Propan-2-ol
Summenformel C14H20N2O2
Molare Masse 248.321 g/mol

Pindolol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Betablocker und wird unter anderem zur Behandlung der arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck)eingesetzt. Ebenfalls kann es in der Rettungsmedizin eingesetzt werden, zur Behandlung der supraventrikuläre Tachykardie, die nach der Gabe von Glyceroltrinitrat auftreten kann.

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Inhaltsverzeichnis

Pharmakologie

Pindolol gehört zu der Gruppe der nichtselektiven Betablockern, da es nicht spezifisch an den β1-Rezeptoren bindet. Es weißt eine intrinsische sympatomimetische Aktivität (ISA) auf, ebenso wie die Betablocker Acebutolol und Oxprenolol. Die relative Wirkstärke des Pindolol im Vergleich zum Propranolol beträgt 5. Im Gegensatz zu Betablockern ohne intrinsische Aktivität weisen die Betablocker mit ISA keine günstige Wirkung beim Myokardinfarkt auf.

Pharmakokinetik

Das fettlösliche Pindolol wird nach oraler Aufnahme gut resorbiert und hat eine Plasma Halbwertszeit von 3 bis 6 Stunden. Es unterliegt einem geringerem First-Pass-Effekt als das Propranolol, die Bioverfügbarkeit ist sehr variabel und schwankt zwischen 40 % bis 90 %. Die Plasmaproteinbindung des Pindolol beträgt 60 %. Das Pindolol wird in der Niere zu 40 % ausgeschieden.

Besonderheiten

Alle Betablocker mit ISA sollen häufiger zu Schlafstörungen führen, als Betablocker ohne ISA.

Literatur

  • T. Karow / R. Lang-Roth: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. 2003 S. 62 - S. 66
  • G. Herold: Innere Medizin 2004

Weblink

  • Pindolol in der Rettungsmedizin
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Pindolol aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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