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Sekundärton



Sekundärtone (lat. secundus, der zweite), sind Tonarten, die meist farbig und viel plastischer als Kaolin sind. Sie wurden vom Ort ihrer Entstehung durch Wasserläufe, dem Meer und Eis hinweggeschwemmt. In den Rinnsalen und Flüssen nahmen diese Tone allerlei Verunreinigungen und färbende Oxide wie Eisen- und Manganoxid auf. Je länger aber die Tone in Bewegung waren, umso feiner wurden ihre Kristallstrukturen und umso bildsamer wurden sie, bis sie sich in sekundärer Stelle ablagerten. Das Ablagern des Tones bezeichnet man auch als Sedimentation, d.h. sedimentierte Tone. Es bildeten sich riesige Tonlager und Tongruben, aus denen heutzutage die Tone abgebaut werden.

Sekundärtone sind Steinzeugtone, Schieferton, feuerfeste Tone, Irdenware (Töpfertone)

Steinzeugtone

BT: 1150 – 1300°C

Hierbei handelt es sich oft um eine Mischung von Steinzeug und hat dadurch eine unterschiedliche Qualität, von fetten und mageren Tonen, Sand, Schamotte und farbigen Tonen. Sie werden hinsichtlich der Verwendung gemischt, müssen plastisch sein und ein breites Verarbeitungsspektrum aufweisen. Während des Brennens bildet es einen dichten Scherben und nimmt nur 2% Wasser auf.

Steinzeug bildet mit der Glasur eine gute Zwischenschicht (Pufferschicht), dies fördert eine höhere mechanische Festigkeit.

Verwendet wird Steinzeug zum Drehen, selten als Gießmassen, zur Herstellung von Baukeramik, Sinterware, kochfeste und salzglasierte Ware…

 
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