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Selektivität (Chemie)



Selektivität beschreibt in der Chemie allgemein, wie stark ein Prozess gegenüber anderen möglichen Prozessen abläuft.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Inhaltsverzeichnis

Regioselektivität

Die Stärke mit dem eine bestimmte räumliche Region eines Moleküls angegriffen wird. z.B.

Chemoselektivität

Umsetzungen bei denen das Reagenz im Substrat genau eine Art von mehreren möglichen Transformationen bewirkt, werden als chemoselektiv bezeichnet.

Stereoselektivität

Die Stärke mit dem ein stereoisomeres Produkt gebildet wird.

Enantioselektivität

Die Stärke mit dem ein Enantiomer gebildet wird.

Selektivität in der chemischen Reaktionstechnik

Die Selektivität einer chemischen Umsetzung oder eines Reaktors gibt an, welcher Anteil des insgesamt umgesetzten Ausgangsstoffes unter Berücksichtigung der Stöchiometrie in das gewünschte Zielprodukt umgesetzt wurde. In der Regel setzen sich nicht alle Moleküle zu dem gewünschten Produkt um, da durch Folge oder Konkurrenzreaktionen andere Produkte entstehen können.

S = {gebildete Menge (k) \over umgesetzte Menge (i)} = {(n_k - n_{k,0}) \cdot \left|v_i \right| \over (n_{i,0} - n_i) \cdot v_k} = {Y_k \over X_i}
 
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