Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Semipermeabilität



  Mit Semipermeabilität (lat. semi „halb“, „teilweise“ und permeabel „durchlässig“) bezeichnet man die Eigenschaft von substanziellen oder physikalischen Grenzflächen (oft Membranen), „halbdurchlässig“ oder „teilweise durchlässig“ zu sein, also durchlässig nur für bestimmte Substanzen, welche die Grenzfläche ungehindert durchdringen können, während andere zurück gehalten werden. Da sich die partielle Durchlässigkeit nicht auf einen Mengenanteil bezieht, sondern auf eine Auswahl durchgelassener Stoffe, ist der Begriff der Selektivpermeabilität treffender.

Technisch genutzt wird Semipermeabilität in der Umkehrosmose, beispielsweise zur Wasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung.

Siehe auch: Zellmembran, Permeabilität

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Semipermeabilität aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.