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Tritiumoxid



Strukturformel
Keine Strukturformel vorhanden
Allgemeines
Name Tritiumoxid
Andere Namen
  • überschweres Wasser
Summenformel T2O (3H2O)
CAS-Nummer 14940-65-9
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molare Masse 22,0315 g·mol−1
Aggregatzustand flüssig
Dichte 1,2138 g/cm3[1]
Schmelzpunkt 4,48 °C[1]
Siedepunkt 101,51 °C[1]
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

Keine Einstufung verfügbar[2]

R- und S-Sätze R: siehe oben[2]
S: siehe oben[2]
Radioaktivität
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Radioaktiv
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Tritiumoxid oder überschweres Wasser ist eine chemische Verbindung. Es ist analog zum Wassermolekül aufgebaut, jedoch sind die Wasserstoffatome im Tritiumoxid durch Atome des schwersten Wasserstoffisotops Tritium ersetzt. Folglich ist die molare Masse von Tritiumoxid höher als die von Wasser oder schwerem Wasser (Deuteriumoxid), was den Namen „überschweres Wasser“ erklärt.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Da Tritiumatome instabil sind und mit der Zeit in Heliumatome zerfallen (Halbwertszeit: 12,32 Jahre) ist überschweres Wasser radioaktiv. Beim Zerfall von Tritiumatomen wird ein Elektron freigesetzt, es handelt sich um einen β-Zerfall.

Tritiumoxid kommt natürlich nur in sehr geringen Mengen vor.

Aufgrund des hohen Diffusionsvermögens ist überschweres Wasser in gasförmiger Form für Lebewesen besonders gefährlich, da es sämtliche Organe bei Exposition gleichmäßig mit radioaktiver Strahlung belastet. Insbesondere ist die Gefährlichkeit auch durch die hohe Wahrscheinlichkeit des Einbaus von Tritium-Atomen in die DNA bedingt, was beim Zerfall zu massiven Strahlenschäden führt (nicht nur das betroffene Molekül sondern auch andere Moleküle werden verändert, da der Zerfall von Tritium ionisierende Strahlung freisetzt).

Quellen

  1. a b c Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, Berlin 2007. ISBN 978-3-11-017770-1
  2. a b c In Bezug auf ihre Gefährlichkeit wurde die Substanz von der EU noch nicht eingestuft, eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Tritiumoxid aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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