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Zerstäubungstechnik



Die Zerstäubungstechnik ist eine Disziplin der mechanischen Verfahrenstechnik und beschäftigt sich mit der Zerteilung von Flüssigkeiten oder Dispersionen in feine Tropfen.

Ziel dabei ist häufig eine starke Vergrößerung der freien Oberfläche, um Stoff- oder Wärmeaustauschvorgänge zu begünstigen. Ein ideales Spray besteht nur aus Tropfen mit gleich großem Durchmesser, man spricht dann von einem monodispersen Spray. Ein Tropfenkollektiv mit gleich großen Einzeltropfen lässt sich in Hinblick auf die Gesamtoberfläche einfach berechnen, wohingegen Tropfenkollektive mit einer breiteren Tropfengrößenverteilung allenfalls näherungsweise zu berechnen sind. Ein rein monodisperses Spray wird jedoch sehr selten erreicht. Realistisch sind dagegen Sprays mit einer engen Tropfengrößenverteilung.

Bekannt sind viele verschiedene Verfahren zur Tropfenerzeugung, dazu zählen:

  • Abtropfen aus Kapillaren,
  • Vollkegeldruckdüsen,
  • Hohlkegeldruckdüsen,
  • Zweistoffdüsen,
  • Rotationszerstäuber,
  • Ultraschallzerstäubung.

Die Anwendungen im technischen und häuslichen Bereich sind sehr vielfältig und reichen von Spraydosen, Ultraschallverneblern bis hin zu großen Reaktoren in der Sprühtrocknung von Lebensmitteln und chemischen Produkten.

 
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