Der europäische Markt für Industrietrockner

Preisniveau bei Industrietrocknern stabilisiert sich

11.10.2000

Der europäische Markt für Industrietrockner zeigt ein solides Wachstum. Nach einer neuen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan soll der Umsatz von 534,2 Millionen US-Dollar (1999) bis zum Jahr 2006 auf 741,7 Millionen US-Dollar ansteigen. In einem reifen Markt mit wenig Kundentreue sehen sich die Hersteller großen Herausforderungen ausgesetzt.

Größter Abnehmer im Jahr 1999 war die chemische Industrie mit einem Umsatzanteil von 21 Prozent. An zweiter Stelle lag die pharmazeutische Industrie mit fast 20 Prozent, gefolgt von der Lebensmittel- und Molkereibranche mit 17 Prozent. Schlamm ? und Mülltrocknung belegten mit knapp zehn Prozent Rang vier. Anwendungen in der Landwirtschaft beliefen sich 1999 auf fast acht Prozent der Umsätze.

Die verschiedenen Regionen Europas unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Qualität der nachgefragten Geräte. Die Preise variieren zudem je nach Trocknertyp und Technologie sehr stark. Trotzdem kann generell eine Stabilisierung des Preisniveaus der Branche beobachtet werden. In der jüngsten Vergangenheit hatten Wettbewerbsdruck und Verlangsamung des Wachstums bei zurückgehenden Herstellungskosten zu sinkenden Preisen geführt.

Die Studie geht von insgesamt 180 Marktteilnehmern in Europa aus. Die Marktführer GEA Group, APV Anhydro und Glatt Group erwirtschaften zusammen 39,2 Prozent des Gesamtumsatzes.

Wichtigster Ländermarkt ist Deutschland, gefolgt von Großbritannien/Irland, Frankreich und Italien. Es wird erwartet, dass Frankreich auf die zweite Position vorrückt.

Die Studie: The European Market for Industrial Drying Equipment (Report 3858) kann bezogen werden bei:

Frost & Sullivan Stefan Gerhardt Public Relations Manager Münchener Str. 30 60329 Frankfurt/Main

Tel. 069-235057 Fax 069-234566

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