Heute geht der Trend zu schnelleren Analysenzeiten, um einen erhöhten Probendurchsatz zu erzielen. Dazu werden mehr und mehr ultraschnelle HPLC-Systeme genutzt. Dank kleiner Säulenpartikel und schneller Probenaufgabe sind extrem kurze Analysezyklen möglich. Bei der Gradientenelution hat die Equilibrierungszeit einen entscheidenden Einfluss auf die gesamte Analysezeit. Je nach Systemkonfiguration, Methode und Probenmatrix kann die Equilibrierungszeit auch mal die Hälfte der Zeit betragen, die für die Trennung der relevanten Komponenten benötigt wird. In solchen Fällen bietet sich der Einsatz eines Dualen Gradientensystems an. Vom Prinzip her besteht ein Duales Gradientensystem aus zwei HPLC-Anlagen, die sich Autoinjektor und Detektor teilen. Während auf dem ersten System die Analyse läuft, wird das zweite System gespült und equilibriert, so dass es vor Ablauf der Analyse auf dem ersten System fertig ist für den nächsten Lauf mehr