Die Verwendung von Nanopartikeln in Konsumentenprodukten hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Eine Studie des Woodrow Wilson International Centre for Scholars zeigte, dass sich die Zahl der auf Nanotechnologie basierenden Konsumentenprodukte vom Jahre 2005 bis heute etwa verzwanzigfacht hat (von 54 auf 1015 registrierte Produkte). Als die am häufigsten verwendeten Materialien werden Silber, Kohlenstoff, Titandioxid, Siliziumdioxid, Zinkoxid sowie auch Gold genannt. Trotz der unzähligen Vorteile, die in der Nanotechnologie zu finden sind, sollte diese neue Technologie vor allem in Bezug auf Toxikologie, Exposition und Freisetzung von Nanopartikeln kritisch hinterfragt werden. Als solche durchaus kritisch zu betrachtende Produkte sind zum Beispiel auf Nanotechnologie basierende Sprays wie Imprägniermittel (ZnO), Sonnenschutzmittel (TiO2) oder Fungizide (Ag). Da diese Sprays auch Nanopartikel enthalten können mehr