Mit einem my.chemie.de-Account haben Sie immer alles im Überblick - und können sich Ihre eigene Website und Ihren individuellen Newsletter konfigurieren.
31.03.2011: Drei Marburger Hochschullehrer zählen einem aktuellen Ranking zufolge zu den wichtigsten Materialwissenschaftlern weltweit. Das geht aus einer Studie des Informationsanbieters Thomson Reuters für das Magazin „Times Higher Education“ (THE) hervor, die 500.000 Fachkollegen mit deren Publikationen aus der vergangenen Dekade berücksichtigt. Die Chemie-Professoren Dr. Andreas Greiner und Dr. Joachim Wendorff sowie der Physik-Professor Dr. Wolfgang Parak von der Philipps-Universität belegen Plätze unter den Top 100.
„Marburg ist Weltspitze bei der Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnis“, kommentiert Professor Dr. Frank Bremmer, Vizepräsident der Philipps-Universität. „Dies ist ein hervorragendes Ergebnis für die genannten Wissenschaftler, aber natürlich auch für die Philipps-Universität!“ Die Hochschule habe mit dem Wissenschaftlichen Zentrum für Materialwissenschaften ausgezeichnete Arbeitsbedingungen geschaffen, um auf diesem höchst kompetitiven Forschungsgebiet weltweit führend arbeiten zu können.
Die Rangliste umfasst dem Magazin THE zufolge diejenigen hundert Materialwissenschaftler, deren Veröffentlichungen seit Januar 2000 am häufigsten zitiert wurden. Die Marburger Forscher gehören demnach zum besten Fünftelpromille ihres Faches. Die Philipps-Universität ist die einzige akademische Institution in Deutschland, die mit drei Forschern auf der Liste vertreten ist, und zählt damit zu den neun Einrichtungen weltweit, an denen die meisten Top-Materialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler tätig sind.
Wolfgang Paraks Arbeitsgruppe „Biophotonik“ befasst sich schwerpunktmäßig mit der Synthese und biologischen Anwendung von kolloidalen Nano- und Mikropartikeln, besonders für Sensorik und Zufuhr von Wirkstoffen in Zellen. „Unser besonderes Augenmerk liegt auf intelligenten Materialien, deren Funktion gezielt gesteuert werden kann, zum Beispiel durch Licht, magnetische Felder oder den pH-Wert“, erläutert Parak.
Die Arbeitsgruppen von Andreas Greiner und Joachim Wendorff arbeiten auf dem Fachgebiet Polymerchemie des Fachbereichs Chemie und der mittelhessischen Transferstelle „TransMIT“ eng zusammen, etwa bei der Fortentwicklung des Elektrospinnens von Nanostrukturen, einer Methode, die in Technik und Medizin Anwendung findet. Greiners Arbeitsgruppe verspricht sich vollkommen neue Materialien von künstlichen Molekülen auf der Basis von Polymeren und Nanopartikeln.
Die Forschung an neuen Batteriekonzepten für die Anwendungsbereiche Elektromobilität und Speicherung regenerativer Energien findet zurzeit große Beachtung. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Entwicklung neuer sicherer Elektrolyte, die die heutigen brennbaren Batterie-Elektrolyte auf Basis ... mehr
Die unter dem Begriff Lotuseffekt allgemein bekannt gewordenen hydrophoben Eigenschaften selbstreinigender Oberflächen konnten in den vergangenen Jahren eine stark ansteigende öffentliche Aufmerksamkeit verzeichnen. Am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg ist unter der Leitun ... mehr
Drei Marburger Hochschullehrer zählen einem aktuellen Ranking zufolge zu den wichtigsten Materialwissenschaftlern weltweit. Das geht aus einer Studie des Informationsanbieters Thomson Reuters für das Magazin „Times Higher Education“ (THE) hervor, die 500.000 Fachkollegen mit deren Publikati ... mehr
TransMIT GmbH ist die Verwertungsgesellschaft der drei mittelhessischen Hochschulen (Marburg, Giessen, Friedberg). TransMIT bietet von der Beratung zur FuE-Finanzierung bis zur Markt-Implementierung alle Schritte im Innovationsprozess an. mehr
Mehr über Universität Marburg
Kontakt
Philipps-Universität Marburg
Biegenstrasse 10
35032 Marburg
DEUTSCHLAND
Die Forschung an neuen Batteriekonzepten für die Anwendungsbereiche Elektromobilität und Speicherung regenerativer Energien findet zurzeit große Beachtung. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Entwicklung neuer sicherer Elektrolyte, die die heutigen brennbaren Batterie-Elektrolyte auf Basis ... mehr
Käfige aus Metallatomen weisen eine flexible Struktur und veränderbare Eigenschaften auf, wenn bestimmte Atome anderen Typs darin eingeschlossen sind. Das berichtet eine europäische Forschergruppe unter Marburger Leitung in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of the American ... mehr
Physiker aus Marburg und dem US-amerikanischen Boulder haben einen Theorierahmen für die Quanten-Laserspektroskopie vorgelegt, die erstmals umfassenden experimentellen Zugang zu komplizierten Prozessen verspricht, die sich im Nanometer-Maßstab abspielen. Geringe Anpassungen der bislang gäng ... mehr
Die Philipps-Universität Marburg zählt nicht nur zu den traditionsreichsten deutschen Hochschulen, sondern ist auch weltweit die älteste Universität, die als protestantische gegründet wurde. Nahezu seit fünf Jahrhunderten wird hier geforscht und gelehrt. Über ihre Tradition, Gegenwart und Z ... mehr