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FIA-System zur automatisierten Wasseranalyse

Wasseranalysegeräte für Labore der Umwelt-, Wasser- und Lebensmittelanalytik

Das FIA-System erlaubt die automatisierte fotometrische Detektion verschiedenster Parameter in der Wasser- und Umweltanalytik ebenso wie die Analyse von Boden- oder Lebensmittelextrakten. Dabei wird auf standarisierte Bestimmungsverfahren zurückgegriffen. Der modulare Aufbau gestattet eine optimale Anpassung an die Erfordernisse im Labor. Aufgrund der kompakten Ausführung der Geräte besteht nur ein geringer Platzbedarf.


Zu jedem FIA-System gehört ein Probengeber, der mit verschiedenen Probentellern ausgestattet werden kann. Zudem kann das System mit einem zusätzlichen Dosierer gekoppelt werden, wodurch eine automatisierte Probenverdünnung und Probenaufstockung ermöglicht wird. Auch Kalibrier- und Kontrollstandards können auf diese Weise automatisiert hergestellt werden.

Die Steuerung des Analysensystems sowie die Datenerfassung und –verwaltung erfolgen mit Hilfe der komfortablen Windows-Software FIAStudio.

Der FIA-Analysator ist in zwei Ausführungen (FIAcompact und FIAmodula) erhältlich. Das FIAcompact-Gerät ist im Gegensatz zum FIAmodula-Gerät mit zwei voneinander unabhängigen mehrkanaligen Pumpen ausgestattet, wodurch komplexe Probenvorbereitungsschritten wie Aufschluss, Anreicherung und Hochempfindlichkeits-Dialyse in die Methoden integriert werden können. Weiterhin sind die Methodeneinheiten austauschbar, so dass die Bestimmung mehrerer Parameter nacheinander insbesondere bei geringerem Probenaufkommen ermöglicht wird. Des Weiteren steht für die Grundparameter der Wasseranalytik (NH4, NO2, NO3 und PO4) eine Universalmethodeneinheit zur Verfügung, die die Bestimmung dieser Parameter ohne Umbau nacheinander erlaubt.

Zudem können bis zu acht FIA-Analysatoren parallel betrieben und damit bis zu acht verschiedene Parameter bestimmt werden, so dass auch hohe Probenaufkommen zeitsparend abgearbeitet werden können. Hierfür eignen sich aufgrund des geringeren Platzbedarfs und der festinstallierten Methodeneinheit FIAmodula-Geräte.

Es können u. a. die folgenden Parameter bestimmt werden: Aluminium, Ammonium, Chlorid, Chrom(VI), Leichtfreisetzbares Cyanid/Gesamtcyanid, Eisen (II), Gesamteisen, Magnesium, Nitrat, Nitrit, Gesamtstickstoff, Orthophosphat, Gesamtphosphor, Phenolindex, Anionische Tenside, Silikat, Sulfat und Sulfid.

Zusätzlich ist für die Cyanidbestimmung mit dem Cyanos ein separates Gerät mit integriertem Sampler erhältlich. Hierbei beruht die Bestimmung auf dem Fließanalytik-Verfahren DIN EN ISO 14403 (für FIA) für Wasser, Eluate und Bodenextrakte. Die zur selektiven Freisetzung des Cyanids aus seinen Bindungsformen benötigten Baugruppen (UV- und Thermo-Aufschluss mit Temperaturprogramm) sind im Gerät integriert. Die Methode schließt einen Membrantransfer des freigesetzten Cyanwasserstoffs ein, so dass Störungen weitgehend eliminiert werden. Da der Membrantransfer bei stehendem Akzeptor unter Anreicherung erfolgt, wird eine sehr hohe Messempfindlichkeit bei niedrigem Reagenzienverbrauch erreicht. Die Detektion erfolgt pyridinfrei.

Wenn Sie Fragen haben oder eine Preisauskunft benötigen fordern Sie jetzt weitere Informationen an!


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