Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Adhäsionsmolekül



Adhäsionsmoleküle sind Proteine auf der Oberfläche von Zellen, die die Bindung einer Zelle an eine andere Zelle oder an die extrazelluläre Matrix vermitteln. Der Prozess der Zelladhäsion spielt eine Rolle im Rahmen des Immunsystems, aber auch bei Krebserkrankungen. Beispielsweise wandern bei einer Entzündung zahlreiche Zellen in den Entzündungsbereich ein. Während man früher davon ausging, dass dieser Prozess mehr oder weniger unspezifisch abläuft, kristallisiert sich gegenwärtig immer mehr heraus, dass es sich um einen hochregulierten Vorgang handelt.

Zu den Adhäsionsmolekülen werden die Integrine, die Selektine, die Cadherine und Mitglieder der Superfamilie der Immunglobulingene gezählt. In der Regel bestehen diese Moleküle aus einer intrazellulären, einer transmembranären und einer extrazellulären Domäne. Die eigentliche Adhäsion wird dabei durch die extrazelluläre Domäne vermittelt. Die intrazelluläre Domäne dient häufig der Signaltransduktion ins Innere der Zelle.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Adhäsionsmolekül aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.