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Aguilarit



Aguilarit
Bild eventuell bei Commons:Mineral
Chemismus Ag4SeS
Mineralklasse Sulfide, Sulfosalze
II/B.05-50 (nach Strunz)
2.4.1.3 (nach Dana)
Kristallsystem orthorhombisch
Kristallklasse orthorhombisch-disphenoidal 222 \!
Farbe bleigrau
Strichfarbe grauschwarz
Mohshärte 2,5
Dichte (g/cm³) 7,7
Glanz Metallglanz
Transparenz undurchsichtig
Bruch hakig
Spaltbarkeit keine
Habitus skelettförmige Kristalle
Häufige Kristallflächen
Zwillingsbildung
Kristalloptik
Brechzahl
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
Pleochroismus
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
Weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen
Schmelzpunkt
Chemisches Verhalten
Ähnliche Minerale
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
Besondere Kennzeichen

Aguilarit ist ein sehr seltenes Mineral aus der Mineralklasse der Sulfide mit dem Stoffmengenverhältnis Metall : Schwefel,Selen,Tellur > 1 : 1. Es kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem mit der chemischen Formel Ag4SeS und bildet massige, skelettförmige Kristalle von zunächst bleigrauer Farbe, die nach einiger Zeit allerdings schwarz anläuft.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen


Bildung und Fundorte

Aguilarit findet sich zusammen mit Silber, Kalzit, Quarz und anderen Mineralen in hydrothermalen Erzgängen.

Fundorte in Mexiko sind San Carlos Mine, Guanajuato, Chontalpan, Taxco und Guerrero. Fundorte in den USA sind unter anderem Comstock-Gang, Virginia City, Nevada.

Literatur

  • Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie, Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
  • Paul Ramdohr, Hugo Strunz: Lehrbuch der Mineralogie (16. Aufl.), Ferdinand Enke Verlag (1978), ISBN 3-432-82986-8

Siehe auch

 
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