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Allosterische Hemmung



Allosterische Hemmung (griech.: allos: anders ; steros: Ort) ist eine Endprodukthemmung. Die allosterischen Hemmstoffe lagern sich nicht (wie bei der kompetitiven Hemmung) an das aktive Zentrum, sondern an einer anderen Stelle des Enzyms (allosterisches Zentrum) an. Dabei wird die Konformation des Enzyms so verändert, dass die Bindung des Substrats am aktiven Zentrum erschwert bzw. ganz unmöglich gemacht wird.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die allosterische Hemmung lässt sich nur durch die Entfernung des Inhibitors rückgängig machen. Ein Enzym, welches die erste Reaktion einer Reaktionskette katalysiert, wird oft durch die am Ende gebildete Substanz gehemmt (dieser Fall wird dann Endprodukthemmung / Feedbackhemmung genannt.)

Weiterführende Literatur

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Allosterische_Hemmung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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