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Auftriebswägung



Über die Auftriebswägung kann die Trockenrohdichte von Gesteinskörnungen bestimmt werden.

Drahtkorbverfahren für Gesteinskörnungen zwischen 31,5 und 63 mm

Zweck des Verfahrens ist die Bestimmung der Trockenrohdichte (Kornrohdichte) von Gesteinskörnungen mit einem Korndurchmesser von 31,5 mm bis 63 mm. Die Masse wird durch Wägung der Probemenge im ofentrockenen Zustand bestimmt. Das Volumen ermittelt man nach dem Archimedischen Prinzip durch Unterwasserwägung.

Versuchsdurchführung

- Messprobe durch Waschen von feinen Teilchen befreien, im Trockenschrank bei 110 °C trocknen und auf Umgebungstemperatur abkühlen lassen. Danach wägen (als M1 notieren). - Vorbereitete Messprobe in Darrkorb geben und in den Wasserbehälter (Temp. ca. 22 °C) eintauchen. Wasser muss mindestens 50 mm über oberem Rand des Drahtkorbes stehen. - Drahtkorb 25 Mal anheben und wieder fallen lassen --> Entfernen von Lufteinschlüssen - nach ca. 10 Minuten Drahtkorb mit Gesteinskörnung wägen (als M2 notieren). - Drahtkorb aus dem Wasser nehmen, Gesteinskörnung aus dem Korb nehmen, anschließend leeren Drahtkorb wieder in den Wasserbehälter zurückführen und wägen (als M3 notieren)


Berechnung der Ergebnisse

Trockenrohdichte:

ρ(p) = ρ(w) / (M1/(M1-(M2-M3)))

M1 = Masse der ofengetrockneten Probe [g] M2 = Masse des Drahtkorbes mit der in Wasser eingetauchten Messprobe in Wasser [g] M3 = Masse des leeren Drahtkorbes in Wasser [g] ρ(w) = Dichte des Wassers [kg/dm³]

 
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