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Beilstein-System



Das Beilstein-System ist ein System, organische Verbindungen über Strukturmerkmale den einzelnen Bänden des Beilsteins Handbuch der Organischen Chemie zuzuordnen. Es wurde 1907 von B. Prager und P. Jacobson für die 4. Auflage des Werks entwickelt. Hauptkriterium ist die Zuordnung zu einer der drei Gruppen

  • Acyclisch
  • Isocyclisch
  • Heterocyclisch

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Die ersten vier Bände enthalten die acyclischen Verbindungen, die Bände fünf bis sechzehn die isocyclischen Verbindungen und die Bände siebzehn bis siebenundzwanzig die heterocyclischen. Die weitere Unterteilung geschieht über ein hierarchisches System der Substituenten.

Wenn mehrere Eigenschaften bzw. Substituenten vorliegen wird die Substanz in den Band mit der höchstmöglichen Zahl eingeordnet. Das hat dazu geführt, dass die Abteilung der Bände siebzehn bis siebenundzwanzig überproportional wuchs.

Da der Beilstein aber nicht mehr in gedruckter Form vorliegt, sondern nur noch elektronisch, ist das nicht mehr erheblich.

 
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