Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Configuration Interaction



Configuration Interaction ist eine bekannte Methode der korrelierten Quantenchemie. Konkret bedeutet dies, dass man sich als Ansatz für die Mehrelektronen-Wellenfunktion nicht einer einzigen, sondern einer unendlichen Summe von Slater-Determinanten bedient. Salopp formuliert: Nicht nur der allgemein bekannte Grundzustand, sondern alle angeregten Zustände beeinflussen den elektronischen Zustand des Moleküls. Wichtig: Die Lösung aus dem Configuration Interaction-Problem liefert die korrekte, nicht genäherte Wellenfunktion!

Herkunft

Zur Verbesserung der SCF-Methode nach Hartree-Fock kann eine unendliche Summe von angeregten Slater-Determinanten verwendet werden. Dazu lässt man einerseits Erzeugungsoperatoren auf die Hartree-Fock-Slater-Determinante wirken, die virtuelle Orbitale erzeugen. Andererseits lässt man Vernichtungsoperatoren auf bestehende (d.h. besetzte) Orbitale wirken.

Berechnet man hypothetischerweise diese unendliche Summe, spricht man von Full-CI. Dann ist die berechnete Energie gleich der realen Energie. Dies ist jedoch beliebig aufwändig durchzuführen.

Einbettung in die Quantenchemie

Verwandte Methoden sind

  • Coupled Cluster (CC),
  • Møller-Plesset-Störungsrechnung (MP) sowie
  • Multiconfiguration Self-Consistent-Field Algorithmen (MCSCF).
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Configuration_Interaction aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.