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Einstabmesskette



Eine Einstabmesskette ist ein Laborgerät in der Chemie. Einstabmessketten vereinigen Referenzelektrode und Arbeitselektrode in einem Gehäuse.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Typische Vertreter sind viele Bauformen der pH-Glaselektrode, die eine besonders unkomplizierte Bestimmung von pH-Werten in Lösungen erlauben. Um nutzbar zu sein müssen diese wie alle Glaselektroden anhand von Standardpuffern (meistens pH 4 und pH 7) kalibriert werden, um die Steilheit und den Nullpunkt zu bestimmen. Micro-Ausführungen von Einstabmessketten haben heute nur noch Durchmesser von ca. 3mm.

Als Referenzelektrode dient meistens das Ag/AgCl-System. Der Stromkreis wird über ein Diaphragma geschlossen, das mit 3-molarer KCl-Lösung getränkt ist, die auch den inneren Elektrolyten der Messkette bildet. KCl hat als einziger Elektrolyt die Eigenschaft, dass seine Anionen und Kationen praktisch die gleiche Ionenbeweglichkeit besitzen. Deshalb bilden sich am Diaphragma mit diesen Elektrolyten keine zusätzlichen Potentiale aus, welche die Messung verfälschen könnten.

Als weitere funktionale Verdichtung enthalten viele pH-Einstabmessketten zusätzlich auch noch einen integrierten Temperaturfühler; z. B. WTW-Sentix 41.

Als Einstabmessketten sind heute meistens auch die Redox-Messketten sowie viele verschiedene Ionensensitive Elektroden ausgeführt.

 
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