Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Steilheit



Die Steilheit ist die wichtigste Kenngröße von Messelektroden im allgemeinen. Sie gibt an wie groß die gemessene Spannungsdifferenz bei der Änderung der Konzentration eines Analyten um eine dekadische Größenordnung (101) ist.

Nach der Nernst-Gleichung betrüge diese idealerweise 59mV pro Größenordnung (bei einem Ein-Elektronen-Transfer, bei einem Zwei-Elektronen-Transfer entsprechend 108mV, bzw. 59mV/pH, jeweils bei 25°C bzw. 298,16K). Standardelektroden erreichen heute etwa eine Steilheit von 57mV pro Größenordnung über weite Konzentrations- bzw. pH-Bereiche.

Die Steilheit bezeichnet in der Elektronik das Verhältnis von Anodenstromänderung zu Gitterspannungsänderung bei Elektronenröhren, siehe Barkhausensche Röhrenformel.

siehe auch:

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Steilheit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.