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Elaste (Kunstkautschuk)



Elaste (pl., singular: Elast) war ein eingetragener Markenname der Buna AG in Schkopau (Sachsen-Anhalt) für elastische polymere Kunststoffe, die dort Anfang der 1930er Jahre entwickelt worden sind. Hierdurch konnten fortan etwa Autoreifen hergestellt werden und Deutschland wurde unabhängig von Kautschukimporten. Für plastische Kunststoffe, die ebenfalls in diesem Werk entwickelt wurden, wurde der Markenname Plaste eingetragen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Buna-Werke in Schkopau vollständig von den Amerikanern kopiert und die Produktion des gleichen Kunststoffe in den USA aufgenommen. Der Betrieb wurde nach dem Krieg verstaatlicht und in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) vom VEB Buna Schkopau die Markennamen handelt, konnte andere Firmen diese Namen nicht führen. Daher wurde für synthetische, elastomere Werkstoffe im Westen Deutschlands wie auch in anderen Ländern der Begriff allgemein für „Kunststoff“ oder Kunstkautschuk verwendet, bzw. es wurde nicht zwischen natürlich und künstlich hergestellten Kautschuk unterschieden.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Der Begriff Elaste grenzt im Wesentlichen (gummi-)elastischen Werkstoffen Elastomere) ab, die als Elaste von wenig elastische Synthesewerkstoffe (Thermoplaste) ab.

Bekannt ist die Werbung in Deutschland bis 1949 und später in der DDR „Plaste und Elaste aus Schkopau“.

Literatur

  • Schrader/Franke Kleiner Wissensspeicher Plaste, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1970, technisch-wissenschaftliche Abhandlung Nr. 61 des Zentralinstitut für Schweißtechnik Halle (ZIS)
 
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